„Haferwurst kann man fressen, man kann es aber auch lassen. Das muss jeder selber wissen!“
Ein Blick hinter die Kulissen von Erwin
Ich bin der Erwin.
Wie man unschwer erkennen kann, bin ich ein Hund und melde mich in den Filmen eher wenig zu Wort. Das ist nun mal mein Job. Bellen, Winseln und professionell Agieren gehören zu meinen Hauptaufgaben. Dafür gibt’s dann jedes Mal ordentlich was in den Napf. Meine Chefin Skaldiv ist immer sehr gut zu mir, deswegen mache ich den ganzen Zirkus auch gern mit. Was da so genau abgeht, ist mir meist schnurz, ich renne ihr halt hinterher und ab und zu muss ich ein gezieltes Kläffen beitragen. Ich verkörpere den treuesten Freund meiner Scheffin und somit muss ich mich gar nicht großartig verbiegen. Die vielen Extrawürste bei den Dreharbeiten geben mir den Kick, auf den Punkt zu agieren. Mehr fällt mir nicht dazu ein.
Biografie Erwin
Eine fiktive Biografie der Figur Erwin
Erwin ist vermutlich eine Art Cane Corso, nur mit etwas mehr Fell. Als mannscharfer „Kampfhund“ sollte Erwin bei finsteren Korsaren Lager und Diebesgut beschützen und wurde, um des aggressiven Äußeren willen, schon als Welpe kupiert. Ohren ab, Schwanz ab. Diese traumatische Erfahrung hat ihn fertiggemacht, und er wurde als Häuflein Elend von einem durch die Korsarenlager schleichenden Schurken entdeckt. Dieser konnte das wimmernde Bündel Hund nicht dort liegen lassen und nahm es mit.
In der Gewissheit, dass seine Freundin Skaldiv sich gut mit Tieren und deren Heilung durch Honigpräparate auskennt, brachte der Schurke Erwin zu seiner neuen Herrin. Erwin wurde liebevoll gesund gepäppelt, verwöhnt und mit viel Ruhe und Geduld erzogen und von Skaldiv geliebt. Da Erwin nicht spricht, wurde er der ideale beste Freund der Stille liebenden Beorningerin. Die zwei sind „ein Kopp und ein Arsch“, wie Skaldiv zu sagen pflegt, und unzertrennliche Gefährten. Wann immer die zwei irgendwo auftauchen, wird mittlerweile Erwin zuerst begrüßt und von allen Seiten mit Würstchen verwöhnt.
Erwin ist ein Kaninchen im Körper eines „Kampfhundes“: stets freundlich, kuschelig und fernab jeglicher Aggression. Er hat insbesondere Angst vor Wildschweinen, rasch auffliegenden Vögeln, Libellen, seltsamen Geräuschen, einem leeren Fressnapf, unguter Stimmung, Spitzmäusen, Katzen und so weiter und so fort.
An der Seite seiner Scheffin lässt Erwin allerdings alles über sich ergehen, da er sich gut beschützt und in besten Händen weiß. Er ist sehr verliebt in Tulpelines Grenzerhündin „Carli“, die ihm aber bei jeder Gelegenheit die kalte Schulter zeigt und sich maximal auf ein kurzes Fangspiel mit ihm einlässt. Für Carli ist Erwin vermutlich ein Trottel.
Galerie
